Frankfurt am Main Rundgänge durch die Geschichte von Elisabeth Lücke   ISBN 978-3-86680-395-4 • 14,90 € [D] • 144 S. • 80 farb. Abb. • Broschur   Der Geschichte Frankfurts auf der Spur. Auf 144 reich illustrierten Seiten lädt Elisabeth Lücke den Leser ein, auf fünf  thematischen Spaziergängen in die Geschichte der Mainmetropole einzutauchen. Mit  dem Buch in der Hand begibt sich der Betrachter auf die Suche nach Spuren, die  vergangene Epochen in  der Stadt hinterlassen haben. So wandelt er auf den Pfaden  des Dichterfürsten Goethe oder der Frankfurter Juden, erkundet die Messestadt oder  die Römerstadt und spürt spektakulären Kriminalfällen nach. 80 farbige Fotografien,  Anekdoten und Hintergrund- informationen begleiten den Leser auf seinem Weg.  In einem kurzen Abriss zeichnet Elisabeth Lücke die Höhen und Tiefen der  Stadtgeschichte nach. Sie erinnert an den Aufstieg Frankfurts zur Wahlstätte der  deutsch-römischen Kaiser und zur Freien Reichsstadt, an die Einberufung der  Nationalversammlung 1848 in der Paulskirche oder die Schicksalsnacht im März 1944,  bei der 80% des Altstadtkerns Bombenangriffen zum Opfer fielen.  Der erste Rundgang führt auf Goethes Spuren. Ausgehend vom Elternhaus am Großen  Hirschgraben begibt sich der Leser zu Stationen, die Einblicke in die Lebenswelt des  Dichters gewähren und beendet seinen Spaziergang bei der Gerbermühle mit einem  Rezept für die berühmte Grüne Soß.  Den Frankfurter Juden widmet sich der zweite Rundgang. Der Betrachter stößt auf  einige der 200 Stolpersteine, die an verfolgte oder deportierte jüdische Bewohner  erinnern, besucht Einrichtungen wie das Museum Judengasse, die Gedenkstätte am  Neuen Börneplatz oder den jüdischen Friedhof.  Der Leser lernt den Messestandort Frankfurt kennen, der sich im Mittelalter dank der  Privilegien der Kaiser etablierte. Vom Römerberg geht es vorbei an Unterkünften der  Kaufleute, die je nach Gewerbe oder Herkunft etwa im Nürnberger Hof untergebracht  wurden, zum Leinwandhaus und einstigen Umschlagplätzen für den Handel.  Spektakuläre Kriminalfälle, aber auch Haft- und Hinrichtungsstätten begegnen dem  Leser auf dem vierten Spaziergang. Er erfährt, was es mit dem „Briggegickel“ auf sich  hat, dem Hahn auf der Alten Brücke, und wird zu dem Haus geführt, in dem sich der  Mord an Rosemarie Nitribitt ereignet hat.  Der letzte Ausflug führt hinaus in die Römerstadt, mit der Stadtbaurat Ernst May in den  1920er-Jahren ein richtungweisendes Beispiel für modernen Siedlungsbau schuf.   Elisabeth Lücke, Jahrgang 1957, arbeitet seit 14 Jahren als Gästeführerin und ist  Vorsitzende des Vereins der Frankfurter Stadt- und Gästeführer e.V. Ihre  Stadtrundgänge eröffnen Einblicke in bislang weitgehend unbekannte Seiten Frankfurts.  Goethe, Ernst May und der Nitribitt auf der Spur 08.01.2009 Frankfurter Neue Presse Lokales Frankfurt Frankfurt. Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe hat hier gelebt, aber auch Rosemarie Nitribitt, die Edelhure. Die Judengasse hat die  Geschichte Frankfurts ebenso geprägt wie die Messen, die Wolkenkratzer gehören genauso zum Stadtbild wie historische Bauwerke. Es ist  der Facettenreichtum, der die Attraktivität Frankfurts ausmacht.  Die Beschäftigung mit historischen Themen ist aktueller denn je. Das neue Buch von Elisabeth Lücke ist aber nicht eines von vielen über die  Geschichte Frankfurts, sondern hebt sich durch zwei Besonderheiten hervor. Da ist zum einen der Ausgangspunkt: «Frankfurt am Main –  Rundgänge durch die Geschichte» lautet der Titel. Dahinter verbergen sich auf 144 Seiten fünf thematische Spaziergänge. Zum anderen ist  die Autorin, Jahrgang 1957, für solche Rundgänge eine exzellente Begleiterin: Elisabeth Lücke arbeitet sei 14 Jahren als Gästeführerin und  ist Vorsitzende des Vereins der Frankfurter Stadt- und Gästeführer. «Ihre Rundgänge eröffnen Einblicke in bislang weitgehend unbekannte  Seiten Frankfurts», schreibt der Sutton Verlag. Und in der Tat kann der Leser sicher sein, viel Neues zu erfahren, auf welchen Rundgang er  sich auch begibt.  Klar, dass Frankfurts berühmtester Sohn dabei sein muss. Der erste Rundgang führt auf Goethes Spuren durch die Stadt und beginnt  natürlich im Großen Hirschgraben, wo des Dichters Elternhaus steht und wo der kleine Johann Wolfgang im Jahr 1749, vor 160 Jahren also,  geboren wurde. Nicht minder lehrreich ist der zweite Rundgang auf den Spuren der Frankfurter Juden. Die Judengasse war damals das älteste Getto in  Deutschland.  Der dritte Rundgang ist der Messestadt Frankfurt gewidmet, gefolgt von einem Spaziergang auf den Spuren von Kriminellen und ihren  Opfern. Zum Abschluss führt Elisabeth Lücke ihre Leser in die Römerstadt, wo Stadtbaurat Ernst May in den 1920er Jahren architektonische  Maßstäbe gesetzt hat.  Elisabeth Lücke, Frankfurt am Main. Rundgänge durch die Geschichte, Sutton Verlag Erfurt, 144 S., 80 Farbfotos, 14,90 € , ISBN 978-3-86680-395-4.  
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