Wasser als Lebensader hat bei Ansiedlungen immer eine besondere Rolle gespielt. Dem Naturverständnis entsprechend war Wasser Sitz von Göttern, eine rationalere Auffassung machte das Wasser zum Mittel für Energiegewinnung, Nahrungsgewinnung und Fortbewegung. Der technische Fortschritt im Zeitalter der Renaissance brachte Brücken- und Schleusenbau, mit dem Zeitalter der Aufklärung erfolgte eine romantisierende Rückbesinnung auf die Natur, die ihren Niederschlag in der Kunst und Literatur des 18. Jahrhunderts fand. Orte am Wasser waren beliebte Ausflugsziele und Aufenthaltsorte. Dies gilt auch für das Mainufer in Frankfurt. Noch in den Fünfziger Jahren zählte ein Besuch in der Moslerschen Badeanstalt zu den eleganten Freizeitvergnügungen. Heute zieht das Mainufer viele Besucher an, um das Museumsufer, die Bebauung des Westhafens, des Deutschherrenviertels und jüngere Bauvorhaben wie den Neuen Portikus und das Literaturhaus kennen zu lernen. Die gärtnerische Gestaltung und pfiffige Gastronomieeinrichtungen sowie der Blick auf die kontrastreiche Skyline lassen den Spaziergang am Main entlang zu einem Erlebnis werden -  ein Rundgang mit historischem, kulturellem und architektonischem Schwerpunkt. Rundgang Dauer: circa 1,5 Std.
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