Mit 0,5 qkm ist das Bahnhofsviertel der zweitkleinste Stadtteil Frankfurts nach der Altstadt. Er entstand nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs (1888) als geschlossenes Wohn- und Geschäftsviertel. Hier gab es elegante Hotels, im Schumann-Theater begeisterten Otto Reuter, Claire Waldoff und Josephine Baker das Publikum. Der Pelzhandel etablierte sich hier ebenso wie das Rotlicht-Milieu. Nachdem das Bahnhofsviertel lange Jahre wenig Beachtung gefunden und viel von seinem Charme verloren hat, ist es nun in Förderprogramme aufgenommen worden, die diesen Stadtteil wieder attraktiv werden lassen. Dazu gehören nicht nur die Renovierung von Fassaden und die Schaffung von Wohnraum, auch die Etablierung einer Künstlerszene und die Eröffnung eines Museums in der Münchner Straße an diesem lange kulturell unterversorgten Standort gehören dazu. Entdecken Sie bei einem Rundgang (circa 1,5 Std.) die vielen verschiedenen Facetten dieses multikulturellen Stadtteils, der sich im Umbruch befindet.
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